Kunstmühle

Ländliches Ambiente – nicht nur für Liebhaber der Kunst

Ab dem 02. Juli 2018 täglich von 11.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

Seit 2005 hält die Kunstmühle jährlich wechselnde Angebote für die Freunde von Kunst und Handwerksprodukten bereit. Die ehemalige Stellmacherei und der alte Kornspeicher wurden zu rustikalen, lichtdurchfluteten Räumen umgebaut, in denen immer wieder andere Ausstellungen zu sehen sind.

In der alten Stellmacherei können Sie unterschiedlichste Handwerkskunst aus der Umgebung von Brandenburg/H. wie Keramik und Filzarbeiten, Schmuck, Holz-, Korb- und Textilarbeiten sehen und  natürlich auch kaufen. Alle Produkte  stammen von regionalen Handwerkern.

Im Jahr 2018 befinden sich in der Kunstmühle folgende Ausstellungen:

„Überraschend Urban“ von Daniel Schröder

„Gendarmenmarkt“ von Daniel Schröder

Zwischen Terminen und rastlosem Treiben gibt es Momente, die jedem in Erinnerung bleiben, sei es das Lächeln auf einem unbekannten Gesicht oder das Licht, das einen belanglosen Ort spontan zu einem Hotspot macht. Diese Momente sind magisch und viel zu selten. Und leider werden sie auch viel zu oft ignoriert. Der Künstler Daniel Schröder möchte in der Ausstellung „Überraschend Urban“ zeigen, wie malerisch der Alltag sein kann. Er lädt uns ein, seinen Standpunkt einzunehmen und durch seine Augen zu schauen. Er ist ein genauer Beobachter und dokumentiert mit seiner Kunst, was flüchtig und vielleicht sogar trotz der aktuellen Reizüberflutung schwer zu erfassen ist. Momente des Alltags sind nicht immer malerisch und nennenswert, dennoch handelt es sich dabei um Geschichten, die es lohnt, näher zu betrachten. Daniel Schröder nimmt den Betrachter mit auf eine kleine Bilderreise. Denn erst durch den Blick des Betrachters erfüllt sich der Sinn seiner Kunst. Aufgrund der kräftigen Farben und der lebendigen Malerei, wird das Gefühl verstärkt, Teil des Geschehens zu sein. Auch wenn man nicht immer auf Anhieb den abgebildeten Ort erkennt, wird einem die Szene dennoch vertraut vorkommen. Seine Malerei ist weder kulissenhaft noch künstlich überhöht. Sie lebt von der authentischen und detailgetreuen Wiedergabe.Momente können sowohl kostbar, als auch flüchtig sein. Und wer hat nicht schon einmal davon geträumt sie festzuhalten. Aber auch die Kunst kann den Augenblick nicht einfrieren oder konservieren. Dennoch kann die Kunst ein Gefühl davon vermitteln, wie der Augenblick in der Malerei und im Auge des Betrachters nachhallt.

Daniel Schröder lebt und arbeitet in Großwudicke (Havelland). Er hat Kunst und Geschichte in Potsdam studiert, verfolgt aber den Plan, Künstler zu sein. Die Landschaftsmalerei prägt sein Œuvre, aber anstatt liebliche Hügel und weite Horizonte zu malen, findet er vorrangig seine Motive im städtischen Umfeld. Belebte Straßen, kleine Cafés und kühne Architektur prägen genauso seine Bilder, wie die Vergänglichkeit von Blüten oder die situative Stimmung der Jahreszeiten. Der Kontrast zwischen diesen Bildmotiven ist gewollt. Aber eins haben sie gemeinsam: Die Leuchtkraft der Farben und eine unverwechselbare Handschrift. Seine Bilder waren bereits in Berlin, Treuenbrietzen, Tangermünde, Brandenburg/Havel oder Rathenow zu sehen. Und hier im Domstiftsgut Mötzow zeigt er  Motive, die sich vom Landleben abheben. Kleine Straßen werden Boulevards und Hinterhöfe zu einem quirligen Platz.

Verweilen Sie ruhig etwas länger vor den Arbeiten und vielleicht entdecken Sie Details, die anderen verborgen bleiben.

Kontakt:

Daniel Schröder, Hauptstraße 22, 14715 Milower Land/Großwudicke

www.daniel-schroeder-art.de

info@daniel-schroeder-art.de

 

„Menschen, Tiere, Landschaften – Bilder der Mark“ von Wolfgang Lorenz

Unabhängig vom künstlerischen Thema ist es sein Ziel, fototechnisch zu interpretieren. Mit den Mitteln der Fotografie und der fototechnischen Bearbeitung versucht er in unterschiedlicher Tiefe wesentliche Aussagen des Bildes hervorzuheben und unwesentliche Dinge zurückzudrängen. Dabei kommt es ihm nicht auf vordergründige Effekte an, sondern auf die Unterstützung der beabsichtigten Bildwirkung und das Ausloten möglicher Grenzen bei bestimmten Bildthemen.
Deshalb sagt er, dass er Bilder macht und keine Fotos.

Seine ausgestellten Bilder stammen aus verschiedenen Projekten, u.a.: „GedankenBilder“, „Menschen in Potsdam-Mittelmark“, „Märkische Panoramen“ und „Kraft der Titanen“.

Am 17.06. und 07.07.2018 wird Herr Wolfgang Lorenz einen Vortrag zur „Erstellung hochauflösender Großpanoramen und Fotografie“ halten.

Kontakt:

Wolfgang Lorenz, Schlichtingstr. 13, 14797 Kloster Lehnin OT Lehnin

www.foto-lehnin.de

info@foto-lehnin.de

 

Paul Pribbernow – Karikaturist

11.11.1947 in Holbeck (Land Brandenburg) geboren
1954 bis 1962 Schulbesuch
1962 bis 1965 Malerlehre
Seit 1970 verheiratet, 3 Söhne
Arbeitete als Maler, Pförtner, Heizer und Betriebshandwerker in einer Behinderteneinrichtung

Autodidakt
1986 von H.Sandberg entdeckt (Magazin)
1989 aufgenommen in den VBK – DDR

Verschiedene Ausstellungen
1988 Tip-Galerie im Palast der Republik

Buchveröffentlichungen
1990 „Da bleibt kein Auge trocken“
1990 „Die vergoldete Hausnummer“
ab 1990 verschiedene Bücher

Heute Rentner

Diese Bücher des bekannten Karikaturisten Paul Pribbernow sind in unserer Kunstmühle erhältlich:

          

                              

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!